Sonntag, 18. Juni 2017

Gelierzucker von Dr. Oetker im Test

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Hallo ihr Lieben,

selbstgemachte Marmelade auf Brot ist unser Lieblingsfrühstück! Und noch besser ist die Marmelade, wenn unsere Mama sie gemacht hat. Doch dieses Mal dürfen wir selbst ran und probieren uns an Gelees und Marmeladen, denn wir testen den Gelierzucker von Dr. Oetker.


In unserem Testpaket enthalten waren die beiden Sorten Gelierzucker für Erdbeerkonfitüre und Gelierzucker für Beerenkonfitüre und Gelee. Normalerweise kann man mit herkömmlichem Gelierzucker wirklich alle Sorten Marmelade herstellen, daher sind wir neugierig, was an diesem Gelierzucker so besonders ist.

Für den Erdbeer-Gelierzucker sprudeln uns richtig viele Ideen im Kopf herum, es blubbert quasi wie ein Topf Marmelade. Allerdings ist im Moment noch keine Beerenzeit, so dass wir uns da mit den Ideen schwerer tun. Da muss uns zur Not die Tiefkühltheke aushelfen!

Zunächst kam jedoch der Erdbeer-Gelierzucker zum Zuge, denn die Erdbeeren gibt es ja gerade überall. Unsere Idee war, Erdbeer-Rosenblüten-Marmelade zu zaubern, denn selbstgemachten Rosenblüten-Sirup hatten wir noch im Kühlschrank. Den hatten wir im vergangenen Jahr aus Heckenrosen-Blüten selbst hergestellt.


Da es sich beim Gelierzucker um ein 2:1-Mischverhältnis handelt und wir verschiedene Sorten kochen wollten, kamen auf 250g Gelierzucker rund 450g Erdbeeren und 50ml Sirup. Tatsächlich ist das Mischungsverhältnis der etwas zu leichten Schale Erdbeeren geschuldet und man hätte noch mehr Sirup nehmen können. Aber schmecken tut es trotzdem!


Die Erdbeeren werden nach dem Waschen fein püriert und mit dem Rosensirup aufgegossen. Anschließend wird der Zucker hinzugefügt und die Erdbeermasse mindestens 3 Minuten lang sprudelnd aufgekocht. Auf einem Untersetzer haben wir dann jeweils die Gelierprobe gemacht. Dauert es noch sehr lange, bis sie fest wird, kochten wir einfach noch ein wenig weiter.


Bei der zweiten Erdbeer-Variante versuchten wir uns daran, den beliebten Erdbeer-Daiquiri-Cocktails ins Marmeladenglas zu zaubern. Dazu haben wir 450g Erdbeeren püriert und 3 Limetten ausgepresst und den Saft hinzugefügt. Das Ganze wurde mit einem guten Schluck rum verfeinert. Die Kochmethode ist die gleiche.


Beide Sorten füllten wir in Twist-Off-Gläser. Diese wurden zunächst intensiv in der Spülmaschine gereinigt. Wir haben sie dann vor dem Befüllen unter heißes Wasser gehalten, damit sich die Temperatur etwas angleicht. Sofort nach dem Verschließen werden sie für etwa 5 Minuten auf den Kopf gestellt. Nach dem Auskühlen sollte die Marmelade dann komplett fest geworden sein.

Zu guter Letzt kam der Gelierzucker für Beerenfrüchte an die Reihe. Hierfür kauften wir eine Packung Tiefkühlfrüchte und mischten diese mit Rotwein, Zimt, Nelken und Muskat. Insgesamt eine recht weihnachtliche Mischung, aber genau dafür war es ja auch gedacht. Auch hier war die Marmelade schnell gekocht und wurde recht schnell fest.

Doch nun zur Beurteilung: beide Gelierzucker funktionieren hervorragend, die Marmelade ist schnell gemacht und vor allem schnell fest geworden. Keines unserer Gläser war zu flüssig oder musste erneut aufgekocht werden. Insgesamt war der Zucker jedoch recht süß, allerdings ist das wohl bei allen Zuckern der Fall, hier könnte man das Mischungsverhältnis vielleicht verändern.

Was uns immer noch nicht klar geworden ist, warum man spezielle Gelierzucker für Erdbeeren und Beeren entwickeln muss und wo der Unterschied liegt. Dies ist uns auch nach dem Testen nicht verständlich. Der Zucker hat keinen anderen Geschmack und auch keine andere Farbe. Ein spezielles Produkt wäre also nicht nötig gewesen. Da aber alle Marmeladen wunderbar geklappt haben, können wir den Zucker insgesamt empfehlen und würden ihn auch nachkaufen.


Am besten schmeckt selbst gemachte Marmelade ja zu selbst gebackenem Brot. Wir haben für euch einen süßen Stuten vorbereitet, das Rezept wollen wir natürlich unbedingt mit euch teilen!

Zutaten:
500g Mehl
50g Butter
260ml Milch
1 Tütchen Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Handvoll Mandelsplitter

Zunächst wird die Butter geschmolzen und die Milch untergerührt. In einer Schüssel bereitet ihr Mehl und Hefe vor sowie die Prise Salz. Dann rührt ihr das Milchgemisch für etwa 5 Minuten unter, bis ihr einen festen Teig habt. Die Mandelsplitter können zum Schluss eingeknetet werden. Dann muss der Teig so lange ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Dann kann der Teig zu einem Zopf geflochten werden. Bepinselt ihn mit einem Eigelb und streut die restlichen Mandelsplitter darüber.

Viele Grüße,

eure Sonja und Carina

P.S.: Falls ihr euch fragt, wozu wir die ganze Marmelade so brauchen, dann schaut euch doch mal die Fotos von unserem Marmeladenstand beim Christi Himmelfahrt-Gottesdienst an. Alleine hier gingen über 60 Gläser Marmelade über die Theke. Und auf unserem Weihnachtsmarkt werden das noch viel mehr... Schaut doch selbst mal vorbei, wir würden uns freuen!


*Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

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