Mittwoch, 16. August 2017

fruit2go - Fruchtige Erfrischung von Franken Brunnen im Test

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Hallo ihr Lieben,

was hat ein Regenbogen-Zebra mit Erfrischungsgetränken am Hut? Zunächst einmal gar nichts - und dann doch wieder eine Menge. Wir erhielten nämlich ein fruchtig-frisches Testpaket mit 8 Sorten fruit2go von Franken Brunnen zum Testen zugeschickt. Das Maskottchen für die Testkampagne ist ein ziemlich buntes Zebra und dieses fand sich gleich auch auf den kleinen Goodies wie Schlüsselanhänger und Kugelschreiber wieder, welche wir ebenfalls im Paket fanden.


Lediglich unser Paketbote schaute mehr als skeptisch drein, als er uns das Paket überreichte. Zitat: "Warum bestellen Sie denn Ihr Wasser per Post, wennse EDEKA gegenüber haben?!" Ja, so sindse bei uns im Ruhrgebiet, da wird offen und ehrlich die Meinung kund getan.

Bei dem schwül-warmen Wetter, was wir zur Zeit bei uns haben, ist ein erfrischendes Getränk mit Geschmack und (recht) wenig Zucker genau das Richtige. Wir probierten uns also fleißig durch die verschiedenen Geschmacksrichtungen, die übrigens echt vielversprechend klangen.
Übrigens gibt es die fruit2go Sorten sowohl mit als auch ohne Kohlensäure. Schon sehr schnell kristallisierte sich heraus, dass uns die Sorten mit Kohlensäure besser schmeckten. Sie waren erfrischender und etwas leichter, fanden wir.

Nun möchten wir euch die einzelnen Sorten etwas näher vorstellen.

Citrus-Pomelo: Bei dieser Geschmacksrichtung erwarten wir ein recht saures Getränk, da ja beides Zitrusfrüchte sind. Allerdings war das Getränk doch eher süß, beinah zu süß für unseren Geschmack.

Limette-Ananas: Der Ananas-Geruch war sehr intensiv und durchdringend und wir stellten gleich fest, dass dieses Getränk aufgrund der enthaltenen Kohlensäure viel leckerer und erfrischender schmeckte. Die Limette ist als leicht säuerliche Note wahrzunehmen. Insgesamt schmeckt die Zusammenstellung sehr gut.

Maracuja-Limette: Hierbei handelt es sich wieder um eine kohlensäurelose Variante, die deutlich erfrischender ist, wenn sie mit Sprudel zu einer Schorle aufgegossen wird. Die Maracuja macht das Getränk nämlich sehr süß und die Limette ist kaum wahrnehmbar.

Pfirsich: Das Getränk hat einen deutlichen Pfirsichduft und -geschmack. Durch die leichte Kohlensäure schmeckt es sehr erfrischend. Allerdings ist es mir auch schon deutlich zu süß, beim ersten Schluck musste ich etwas das Gesicht verziehen. Der Pfirsichgeschmack bleibt auch recht lange im Mund. Ich hatte fruit2go mit im Büro - da war es eine gute Erfrischung zwischendurch und mal eine Abwechslung zum Wasser.


Grapefruit-Guave: Die Sorte enthält wieder Kohlensäure und vom Duft her dachten wir, dass sie richtig süß sein müsste. Hier ist allerdings die richtige Mischung aus sauer und süß gefunden worden, auch wenn sie deutlich mehr Zucker auf 100ml enthält, als die anderen Sorten. Geschmacklich gefällt uns die Kombination richtig gut!

Johannisbeere: Dreht man die Flasche auf, so duftet die ganze Umgebung nach Johannisbeer-Bonbons. Die Schorle ist richtig dunkelrot und sie schmeckt leicht säuerlich, sowie wie schwarze Johannisbeeren schmecken. Zunächst zog sich mein ganzer Mund zusammen, dann war der Geschmack jedoch sehr erfrischend.


Himbeere: Die Sorte duftete echt wie ein ganzer Himbeer-Busch! Und da Himbeeren von Natur aus schon ziemlich süß sind, ist es die Sorte auch. Wir müssen sagen, dass uns die Misch-Sorten definitiv besser schmecken.

Blutorange-Granatapfel: Dies ist auch eine tolle Kombination, denn den Geschmack von Blutorange mögen wir sehr.

Sonjas Fazit: Ich finde die fruit2go Getränke von Franken Brunnen insgesamt recht lecker. Die Mischungen sind gut durchdacht und die Schorlen schmecken alle recht natürlich. Sowas ist für mich sehr wichtig. Allerdings sind sie mir größtenteils zu süß. Besser fand ich die Mixgetränke mit Kohlensäure, denn die erfrischen besser und schmeckten teils weniger süß. Ich fände die fruit2go-Getränke noch besser, wären sie weniger süß, denn die Geschmacksrichtungen sind der Knaller und eine echt gute Idee! Ich muss auch sagen, dass ich die gemischten Sorten besser finde, als die reinen Sorten, aber auch die haben ihren Reiz!

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Montag, 14. August 2017

Veganer Schmelzgenuss mit Simply V im Test

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Hallo ihr Lieben,

wer von euch liebt sie nicht - die frische, knusprige Pizza? Natürlich gehört obendrauf ordentlich Käse, Ehrensache! (Käse macht schließlich einfach alles besser!!!) Doch was macht man eigentlich als Veganer? Da ist das mit dem Käse manchmal gar nicht so einfach.

Wir selbst ernähren uns nicht vegan, aber einige Familienmitglieder und Bekannte tun es. Die Idee, einfach weniger Fleisch und tierische Produkte zu essen, finden wir jedoch richtig und wichtig, so dass wir gerne Alternativen entdecken. Und natürlich ist es mit gut schmeckenden Ersatzprodukten auch gleich viel einfacher, alle Freunde und Familienmitglieder essenstechnisch unter einen Hut zu bekommen.

Praktischerweise bekamen wir von Simply V ein Testpaket mit veganen Produkten zur Verfügung gestellt. Da veganer Käse nicht mehr Käse heißen darf, testeten wir den Simply V Schmelzgenuss, dieser soll ideal zum Überbacken geeignet sein. Des Weiteren befand sich Simply V Streichgenuss in der Sorte Nuss-Nougat im Paket.


Grundlage der Produkte sind Mandeln, die mit Wasser, Kokosöl und Salz gemischt werden, um das cremige Ergebnis zu erzielen.
Optisch unterscheidet sich der Käse schon mal nicht sehr von "echtem" Käse. Und wenn man bedenkt, dass dieser häufig auch gar kein richtiger, sondern so genannter Analogkäse ist, dann macht es sowieso keinen Unterschied, ob "echt" oder nicht. Da isst man dann doch lieber ein natürliches Produkt!

Als erstes kochten wir uns eine Lasagne, auf die wir großzügig den veganen Schmelzgenuss verteilten. Nach einer kurzen Weile schmolz der vegane Käse wirklich schnell und gut. Bei uns in der Küche verbreitete sich allerdings ein leicht unangenehmer Geruch, von dem wir nicht sicher waren, ob er von dem Produkt stammte. Wir befüchteten daher zunächst geschmacklich das Schlimmste. Nur kurze Zeit später wurden wir dafür aber komplett positiv überrascht!

Die Lasagne sah komplett "normal" aus, wie eben mit einer geschmolzenen Käse-Decke. Es wirkte lediglich etwas fettiger, als sonst. Wir stellten des Weiteren auch fest, dass es keine knusprigen Ecken gab, wie dies bei Käse, der lange im Ofen ist, manchmal entsteht.
Dafür aber machte der Schmelzgenuss seinem Namen alle Ehre - er hatte eine cremige, geschmolzene Konsistenz und zog sogar die Schmelzfäden, die man sonst von Käse kennt. Geschmacklich ist er super. Wir hätten denke ich nicht gemerkt, dass es kein echter Käse ist, wenn wir es nicht gewusst hätten.

Dann gab es natürlich den Überback-Klassiker schlechthin: Pizza!


Optisch zunächst wirklich kein Unterschied zu anderer selbst gemachter Pizza, oder? Allerdings konnten wir dabei ein kleines Problemchen feststellen, was es bei der nächsten Backaktion definitiv zu beachten gilt. Auf der Rückseite der Schmelzgenuss-Packung steht, dass das Produkt auf 170°C erhitzt werden soll - das haben wir ein bisschen überlesen. Unsere Pizza backten wir nämlich bei 220°C und das führte zu einem ziemlichen Schmelzchaos.


Unsere Pizza schwamm in ihrem Backblech. Das nächste Mal werden wir also die Pizza vorbacken, so dass sie knusprig ist und dann den Käse etwas später bei niedrigerer Temperatur ergänzen. Geschmacklich war die Pizza aber nicht zu verachten und schmeckte einfach nach guter Pizza! Das fanden auch unsere Mittester, denen wir die Pizza natürlich ebenfalls serviert haben.

Zu guter Letzt kochten wir uns noch einen leckeren Reste-Auflauf, gekochte Nudeln, Broccoli, Schinken und eine Zwiebel-Sahne-Sauce. Da fehlte obendrauf natürlich nur noch der Käse! Und den ersetzten wir mit dem Simply V Schmelzgenuss. Leider ist das Foto optisch eine Vollkatastrophe - so ist das, wenn der Mann zu Hause schon reingehauen hat, ehe man ein vernünftiges Foto machen durfte. Aber geschmeckt hat es trotzdem...


Sonjas Fazit: Ich hätte nie gedacht, dass ein veganes Käse-Ersatzprodukt so "echt" schmecken kann. Optisch findet man kaum bis gar keinen Unterschied und schmelzen tut der Schmelzgenuss richtig gut - da macht er seinem Namen alle Ehre. Ich würde das Produkt definitiv kaufen, wenn ich für meine Veganer-Freunde koche. Ich kann den Simply V "Käse" nur empfehlen.
Der Streichgenuss war tatsächlich weniger unser Fall, da ich aber auch gar keine Nutella esse, ist das bei mir schlichtweg Geschmackssache.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier unsere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Montag, 31. Juli 2017

Eos Lipbalm mit Lichtschutzfaktor im Test

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Hallo ihr Lieben,

wie ihr sicherlich wisst, kann man nie genug Lippenpflegeprodukte haben. Irgendwie verschwinden die ja doch immer in Hand- und Jackentaschen und tauchen dann und wann mal wieder auf, wenn man am wenigsten damit rechnet.
Unsere Vorräte sind nun erstmal wieder aufgefüllt, denn Dank des Blogger Newsletters von Rossmann dürfen wir die neuen Eos Lipbalm mit Lichtschutzfaktor testen. Wer einmal einen Sonnenbrand auf den Lippen hatte, weiß, wie weh das tut und wie lange es dauert, bis der wieder abgeheilt ist. Lieber also gleich vermeiden!


Die beiden Produkte haben haben die Duftrichtungen Zitrone und Grapefruit, was wirklich gut zum Sommer passt. Beide dufte sehr fruchtig, frisch und eigentlich auch ziemlich natürlich. Vielleicht ein bisschen zu süß für Zitrusfrüchte.

Auch wenn man die Lippenpflege ja eigentlich nicht essen soll, ein wenig Geschmack bleibt auf jeden Fall hängen. Und auch hier kann man Zitrone und Grapefruit sehr deutlich wahrnehmen. Es schmeckt beinah ein bisschen wie ein leckeres Fruchteis - aber aufpassen, nicht, dass ihr zu viel von euren Lippen knabbert.


Was die Pflegewirkung angeht, so kann man wirklich nicht meckern. Der Eos ist schnell aufgetragen und macht die Lippen weich und feuchtet sie leicht an. Es gibt kein klebriges Gefühl auf den Lippen. Dieses Gefühl hält auch eine Weile. Allerdings können wir im Moment die LSF-Wirkung nicht ganz überprüfen. Schaden wird es sicherlich nicht. Allerdings war in den Testwochen nicht wahnsinnig viel Sonne und zum anderen sind die Sonnenbrände auf den Lippen zum Glück nur spärlich gesäht. Einen Sonnenbrand haben wir auf jeden Fall nicht bekommen. Sinnvoll ist Sonnenschutz für die Lippen auf jeden Fall, denn da tut ein Sonnenbrand wirklich fies weh!

Und wer auf süße und geschmacksintensive Lippenpflegeprodukte steht oder seine Eos-Sammlung einfach komplettieren will, der ist mit diesen beiden Sorten definitiv auf der richtigen Seite. Unser Favorit (geschmacklich) ist die Sorte Grapefruit.

Viele Grüße,

eure Sonja

*Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir geben hier usere ehrliche und unvoreingenommene Meinung wieder.*

Montag, 17. Juli 2017

Kapverdische Inseln - ein Reisebericht

Hallo ihr Lieben,

unser diesjähriges Reiseziel sollte uns an einen schönen, sonnigen Ort führen, an dem wir uns erholen können und gleichzeitig etwas für uns völlig Neues erleben. Nach längerer Suche wurden wir mit den Kapverden fündig. Vor Reiseantritt wussten wir nicht viel über dieses Land vor der Westküste Afrikas. Im Internet fanden wir völlig unterschiedliche Berichte - vom Paradies im Atlantik zum langweiligsten Ort auf dem Planeten war alles dabei!


Wir möchten euch erzählen, wie wir die Kapverden empfunden haben und wollen euch Tipps geben, was man auf der Insel Sal erleben kann. Denn das war nämlich unser Reiseziel: Sal, die größte und touristisch erschlossenste Insel des Landes.

Die Kapverden bestehen aus 10 Inseln, die sich in Größe, Vegetation und Infrastruktur stark unterscheiden. Uns führte die Reise per Gabelflug von Köln nach Sal, unterwegs legten wir einen Zwischenstopp auf Boavista ein. Aus Deutschland kann man mit TUIfly aus mehreren deutschen Städten direkt auf die Kapverden fliegen. Diese Reisezeit beträgt ca. 6 Stunden. (Tipp: Denkt dran, euch Stullen zu schmieren! An Bord ist keine Verpflegung inklusive und so spart ihr gleich zu Beginn der Reise eine Menge Geld!)

Um auf den Kapverden einreisen zu können, benötigt man ein Visum. Dies kann man im Voraus bei der Botschaft von Cape Verde in Berlin beantragen. Wir haben dies jedoch über unser Reisebüro machen lassen, dazu haben wir lediglich eine Liste ausgefüllt, die wir erhalten haben. Vor Ort bekamen wir dann einfach den Stempel in den Reisepass. Auch die Visumsgebühren waren im Reisepreis enthalten. Auch vor Ort gab es noch die Möglichkeit, ein Visum zu beantragen. Es kostet wohl 25,00 €, aber ob man dann noch Dinge wie Passfoto oder ähnliches mitbringen muss, können wir euch leider nicht genau sagen.

Wie überall gibt es auch auf Sal jede Menge Anbieter für touristische Aktivitäten aller Art. Am Strand wurden wir von zahlreichen Promotern angesprochen, die Inseltouren oder sportliche Aktivitäten verkaufen wollten. Diese Anbieter sind tatsächlich meist günstiger, als die Aktivitäten, die man über den Reiseveranstalter buchen kann.
Da kommt es ein bisschen darauf an, was man sich für eine Art Ausflug wünscht und welche Ansprüche man an die Tour stellt. Das Motto der Kapverden ist "No Stress" und so werden teilweise auch die lokalen Touren durchgeführt. Man nimmt sich Zeit, manchmal vielleicht auch ein bisschen zu viel. Das ist nicht jedermanns Sache.
Des Weiteren werden die Inseltouren der einheimischen Anbieter oftmals in offenen Pickups durchgeführt, bei denen die Gäste auch auf der Ladefläche sitzen können. Dies ist für uns keine Option gewesen, da wir ersten nicht die ganze Zeit Sand und pralle Sonne abkriegen wollten und uns diese Beförderungsweise auch nicht ganz sicher erschien.
Auch ist darauf zu achten, ob Eintritte und das Mittagessen im Preis enthalten ist. Ist dies nicht der Fall, so sind die Zusatzkosten meist gleich hoch mit der teureren Tour des Veranstalters.


Wir entschieden uns daher, die Ausflüge über unseren lokalen Reiseleiter von TUI zu buchen. Hier ist es auch möglich, Deutsch sprachige Touren zu buchen. Dies ist für uns zwar nicht sonderlich relevant, aber für einige Reisende sicherlich.
Aus einem vielfältigen Katalog an Aktivitäten entschieden wir uns schlussendlich für 3. So hatten wir ungefähr jeden 2. Tag eine Tour, die uns ein bisschen Abwechslung vom Hotelalltag versprach.

Unser erster Ausflug war ein Ausritt, den wir bei Santa Marilha Horse Excursions durchführten. Der Reitstatt lag nur wenige Fahrminuten vom Hotel entfernt, direkt am Botanischen Garten von Sal. Auf den ersten Blick machten Anlage, Pferde und auch die Exkursionsleiter einen sehr guten Eindruck. Die Pferde waren sehr gepflegt, alles war sauber und es gab eine kurze Einweisung. Auch Reithelme wurden uns zur Verfügung gestellt. Dass mein Mann noch nie auf einem Pferd saß, war auch kein Problem. Lediglich ich bekam ein sehr lebhaftes Pferd, da die Trainer dachten, ich sei eine erfahrene Reiterin (meine letzte Reitstunde liegt 16 Jahre zurück). Hier muss man absolut ehrlich sein, denn das Pferd wurde später zu einer kleinen Herausfoderung.


Wir hatten einen einstündigen Ausritt gebucht, bei dem nur Schritt geritten werden sollte. Außer uns und dem Guide gab es keine weiteren Mitglieder in der Reit-Reisegruppe. Gemeinsam starteten wir zu einer Tour durch die Salzfelder von Sal, landschaftlich gefiel uns das sehr gut. So hatten wir gleich noch ein bisschen Sightseing dabei. Wir lernten, dass die Salzfelder auch heute noch in Betrieb sind und dass der Staat Subventionen zahlt, damit immer noch Salzbauern die Felder bestellen.
Unsere Pferde trotteten auch brav hintereinander her, so war die Tour auch für Anfänger kein Problem. Allerdings hatten sie kurz vor Ende keine Lust mehr auf Hintereinanderher-Trotten und wollten lieber laufen. Gerade mein Pferd hatte da einen ziemlich eigenen Willen und wäre ich ein komplett unerfahrener Reiter gewesen, hätte das gefährlich werden können. So hat es eigentlich eher Spaß gemacht, die Pferde auch ein bisschen rennen zu lassen. Nach einer guten Stunde waren wir dann auch wieder zurück im Stall.

Als nächstes stand ein Segelausflug auf dem Programm. Wir stachen mit Cuba Libre Sailing Tours in See. Auf der Yacht Cuba Libre haben maximal 8 Passagiere Platz, was die Tour sehr exklusiv und individuell macht. Gestartet wird in Santa Maria.


Dritter und letzter Ausflug war eine Inselrundfahrt im 4x4 Jeep Defender. Diese startete morgens um 07.55 Uhr (warum?????) und führte uns zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Zunächst besuchten wir die Bucht Mudeira, wenig spektakulär, aber schönes blaues Wasser!
Dann ging es weiter Offroad entlang der Küste der Insel, wo wir zwischendurch an verschiedenen Aussichtspunkten anhielten. Ein besonders schöner Fotostopp befand sich mit Blick auf den Monte Léon, wo viele viele Menschen vor uns kleine und große Türme aus Steinen errichtet hatten.


Die Hauptattraktion der Insel ist sicherlich das "Blaue Auge", ein Naturschauspiel. Steht die Mittagssonne über der Bucht, leuchtet die Wasserhöhle in strahlendem Blau. Einfach wunderschön anzusehen! Leider fand unsere Tour zu früh am Morgen statt, so dass wir vom Blauen Auge nur wenig sahen. Das finde ich unglücklich geplant und hätte nicht sein müssen.



Als nächstes sahen wir eine echte Fata Morgana und fuhren durch den einzig grünen Teil der Insel, Terra Boa. Zuletzt führte uns die Rundfahrt dann zu Las Salinas, dem wohl touristischsten Ort von Sal.
Im Vulkankrater der Insel gibt es natürlich Salinen und Salzseen, aus denen früher wirklich Salz abgebaut wurde. Heute kann man darin schwimmen, was wirklich Spaß macht. Der See hat einen Salzgehalt von 26%, man schwimmt also einfach oben!


Eine weitere Attraktion der Insel ist die Shark Bay, in der man mit wilden Zitronenhaien baden kann. Die Tiere können bis zu 3m lang werden und sind eigentlich nicht ganz ungefährtlich. Wir entschieden uns gegen diesen Ausflug. Er ist aber sogar Bestandteil von vielen Inselrundfahrten. Sehen wollen hätten wir die Haie schon, aber mit ihnen planschen bedeutet schon Stress für die Tiere.

Dafür nutzten wir den Shuttle Bus des Hotels zum Ort Santa Maria (die Heimfahrt mit dem Taxi kostete übrigens 3,00 €). Besonders vormittags ist auf der Pier des Fischerdorfs richtig was los, denn die Fischer bringen ihren Fang von der Nacht nach Hause. Wenn sich die bunten Fischerboote im Sonnenlicht im Wasser spiegeln, finden sich für Fotointeressierte ein Haufen Motive.


Ansonsten gibt es in Santa Maria einen Haufen Cafés, Bars und Restaurants, in denen sich das Verweilen lohnt. Im Ort finden sich auch die meisten Anbieter für touristische Ausflüge, jeder kann dort fündig werden.
Ansonsten nervte uns Santa Maria leider eher etwas, denn an jeder Ecke versuchte man, uns etwas zu verkaufen. Das ist auf Dauer ganz schön anstrengend, man muss einfach bestimmt nein sagen und weiterlaufen.
Viel zu sehen gibt es in Santa Maria nicht, man kann einfach ein wenig durch die Straßen bummeln, am wunderschön weißen Sandstrand liegen oder das Museum Casa di Artista besuchen.


Insgesamt hat uns die Reise nach Sal gut gefallen, aber so richtig was los ist dort nicht. Für eine Woche kann man sich aber ziemlich gut beschäftigen. Ich würde gerne noch einmal auf die Kapverden reisen, dann aber definitiv mit einer Mischung aus Badeurlaub und Erlebnisurlaub, denn die anderen Inseln möchte ich unbedingt kennenlernen!

Viele schöne Urlaubsgrüße,

Eure Sonja